

Installationen

Der Künstler erklärt die Station „Bauplatz der Utopie“.

Teil 1 – eröffnet im Dezember 2023

Büelriet in Sevelen

Der Künstler erklärt die Station „Bauplatz der Utopie“.
Die GedankenBerg-„Filiale“
Gert Gschwendtner transportiert die Gedanken des Kunstparks
Das Betreuungszentrum Büelriet in Sevelen befindet sich in unmittelbarer Nähe des GedankenBergs. Ein kleiner Pfad fuührt von dort direkt in das Herz der Anlage. Keine Begrenzung stört den Zugang. Eigentlich so nah, sollte man meinen … und doch so fern! Denn manchen der betagten Bewohner:innen fällt es schwer, einen Gedanken-Spaziergang unter freiem Himmel über die zahlreichen Stufen zu unternehmen. Doch nun werden diese Einschränkungen überbrückt. Künstler Gert Gschwendtner hat eine Bilderserie geschaffen, die in insgesamt vier Jahren fortlaufend jede einzelne der 18 Stationen in den dortigen Räumlichkeiten präsentiert.
Die 120x 200 Zentimeter grossen und von Gert Gschwendtner künstlerisch bearbeiteten und beschrifteten Fotografien transportieren die Kunst des GedankenBergs direkt in das Haus Büelriet. Damit wird der Berg, den viele der Bewohnenden sonst nur aus der Ferne bzw. dem Fenster sehen können, zum künstlerischen Bestandteil ihres Lebensraums.
Zusätzlich sind diese Kunstwerke auch Inspiration und Anreiz für die mobilen Bewohnerinnen und Bewohner des Betreuungszentrums sowie natürlich auch für Angehörige, den Reiz des GedankenBergs in natura zu erleben. Die ausgestellten Bilder sind öffentlich zugänglich.

L’Andart25 - 6. Biennale in Andorra



L’Andart25 - 6. Biennale in Andorra
Das Reflektorium
Vom 15. September bis 14. November 2025 war Liechtenstein Gastland der 6. international bedeutenden Landart-Biennale in Andorra.
Mit dabei war die begehbare Installation Reflektorium von Gert Gschwendtner (CH / Hochwaldlabor) und Heinz P. Nitzsche (FL).
Die rund 28 m2 grosse und 9-teilige Skulptur eröffnete auf ihren Aussen- und Innenseiten einen Raum für Dialoge, kulturelle Reflexion und persönliche Gedanken über kulturellen Wandel und gesellschaftliche Entwicklungen.
Damit wurde sie zu einem vielbeachteten Beitrag der Biennale.




Der nicht geworfene Stein
Im Oktober 2025 feierte der Kunstpark GedankenBerg sein10-jähriges Jubiläum.
Ein besonderer Höhepunkt der Feierlichkeiten war die Präsentation von Gert Gschwendtners Installation „Der nicht geworfene Stein“.
Das Werk setzt ein aktuelles und kraftvolles Zeichen für Frieden, Dialog und bewusstes Handeln. Es lädt dazu ein, einen Moment innezuhalten und über die Konsequenzen des eigenen Tuns nachzudenken. Als Monument der Friedfertigkeit bildet es einen poetischen Gegenpol zum impulsiven Steinwerfen und macht auf Verantwortung, Menschlichkeit und Würde aufmerksam – ein zentrales Thema dieses Jahres. Seine Einbettung ins Jubiläumsfest verlieh dem Anlass eine besondere Tiefe und Resonanz.
Ausführliche Berichte finden Sie hier:
Presseartikel (PDF)
Online-Artikel auf exclusiv.li

Die 18. Station auf dem GedankenBerg



Die 18. Station auf dem GedankenBerg
„ZUSAMMEN“ auf dem GedankenBerg
Das Kunstwerk ZUSAMMEN hat im Frühling 2025 seinen festen Platz auf dem GedankenBerg gefunden.
Am 1. April 2025 versammelten sich zahlreiche Kunstinteressierte zur Saisoneröffnung auf dem GedankenBerg in Sevelen. Im Rahmen dieser Veranstaltung hatten die Gäste die Gelegenheit, das Kunstwerk «ZUSAMMEN» von Gert Gschwendtner und Heinz P. Nitzsche zu entdecken, das nun als 18. Station seinen festen Platz im GedankenBerg gefunden hat. Ursprünglich im Rahmen der Bad RagArtz 2024 präsentiert, bereichert das Werk nun dauerhaft den Kunstpark.
„ZUSAMMEN“ – indoor
Dazu wurde ein inhaltsgleiches Modell in Originalgrösse geschaffen: ein transportables, sich öffnendes Buch – eine Verbindung von klassischer Skulptur, fliessendem Text und konkreter Poesie.
Ein eindringliches Plädoyer für Kooperation in einer Zeit des beschleunigten Wandels. Dieses Exemplar ist so konzipiert, dass es auf Reisen gehen kann – etwa in Bibliotheken weltweit – und dort als Botschafterin eines gemeinsamen Denkens und Handelns wirken soll.

Bad RagARTz2024



Bad RagARTz2024
Bad RagARTz 2024
Vom 4. Mai bis zum 30. Oktober 2024 begrüsste Bad Ragartz Besucher:innen aus aller Welt zur 9. Triennale der Skulptur.
In den Parks und Grünanlagen, auf den Strassen und Plätzen machten die ausgewählten Werke international renommierter Künstler:innen die „Gegenwart“ spürbar und liessen sie sichtbar werden.
So haben auch Gert Gschwendtner und Heinz P. Nitzsche gemeinsam ein Kunstwerk erstellt, bei welchem es nicht um eine Installation im herkömmlichen Sinne handelt, sondern um die Darstellung moralisch/ethisch beispielhaften Verhaltens.
„ZUSAMMEN“
Die Installation besteht aus einem sechsseitigen Leporello in vergrösserter Form, mit Buchdeckeln aus Messing und einer integrierten Bronze-Skulptur von Heinz P. Nitzsche, welche die unausweichliche Gebundenheit der Menschen aufzeigt. Gschwendtners philosophischer Input verleiht dem Kunstwerk eine tiefe Bedeutung sowie einen einzigartigen Charakter und hebt das WIR auf die fragile Ebene unseres JETZT.
Die Installation ist keine monumentale
Behauptung, sondern eine Erzählung
der momentanten Situation.




Menschenrechte
Die Menschenrechte wurden 1948 als geistiges Grundgerüst der Vereinten Nationen proklamiert. Sie bestehen aus 30 Artikeln und fungieren als eine Verfassung der Vereinten Nationen. Die Nichtanwendung von Gewalt ist ein wesentlicher Bestandteil der Menschenrechtsproklamation. Doch leider werden diese Rechte in der heutigen Weltsituation immer weniger verstanden und immer mehr in Zweifel gezogen.
So soll unsere Ausstellung ein kleiner Beitrag zur Bewusstmachung dieser bedeutenden politischen Hilfestellung sein – mit den Allgemeinen Menschenrechten als Schutzzelt, in dem wir überleben können.
Die Ausstellung wurde am 1. April 2024 im ParkRaum auf dem GedankenBerg
in Sevelen eröffnet und konnte bis Ende Juni 2024 besichtigt werden.
Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.




Morgen:Land:Türen
Hinter den Grenzen der Habgier und der Konkurrenz liegt das Morgen:Land – eine Region noch vor der Utopie. Es ist eine denkbare Wirklichkeit. Man kann sie durch die Türen der Sensibilität, des Wissens, des mutigen Tuns und des Miteinanders betreten.
Aussen schwarz grundiert sind sie mit Begriffen in weisser Schrift versehen.
Die Begriffe korrespondieren mit den Begrifflichkeiten auf den Innenseiten der Türen. Die Begriffe fungieren als Schlüssel, mit denen die jeweilige Tür zu öffnen ist. Dadurch gelangt man in den Innenraum, der die Schatten der Bewohner des ehemaligen Vaduzer Hofes zeigt. Ist die Welt aussen dunkel und etwas verschlossen, so ist im Innern eine helle, freundliche Welt zu finden.
Diese Objekte sind Teil des Projektes Intellegent Democracy. Demokratie braucht intelligente Mitglieder. Wenn sich die Mitglieder der Intelligenz verschliessen, kann aus der Demokratie leicht eine Demokratur werden. Daher ist es wichtig, die Schlüssel im Kopf aufzubewahren. Denn mit diesen Schlüsseln kann die Demokratie wieder erschlossen werden.
Ständig und jeden Tag aufs Neue.




Schatten:Über:Brücken
„Eine Brücke, über die nicht nur Waren, sondern auch Gedankengänge transportiert worden sind.“ So die Worte von Gert Gschwendtner bei der Eröffnung der Feierlichkeiten anlässlich der 150 Jahr-Feier der Holzbrücke Vaduz - Sevelen. Die beiden Gemeinden Vaduz und Sevelen erstellten ihre erste Holzbrücke über den Rhein im Jahr 1871. Damals wurde die Brücke eingeweiht. Dieses Ereignis jährt sich 2021 zum 150. Mal.
Aus der Idee heraus, eine Verbindung zwischen den Künstlerinnen und Künstlern zu schaffen, mit einer Kulturbrücke Grenzen aufzureissen und doch die Individualität zu bewahren, entstand das Projekt „Schatten:Über:Brücken“. Initiiert von Gert Gschwendtner und Mali Gubser wurden Künstlerinnen und Künstler aus Liechtenstein und Werdenberg angesprochen, sich am Projekt zu beteiligen. Einer Brücke, die heute der Beinarbeit überlassen worden ist, wurde mit der Kunstaktion eine neue Dimension im Sinne der geistigen Bewegung hinzugefügt. 19 Künstlerinnen und Künstler gaben für diese Brücke eine Gedankenspende und alle Besucherinnen und Besucher waren eingeladen mitzudenken.
Eröffnet wurde die Ausstellung am 3. Juli 2021 auf der alten Holzbrücke,
am 20. Oktober 2021 wurden die Arbeiten in Vaduz, im Ballenlager versteigert.




Kailash – Schnittpunkt und Wirklichkeiten
Friedliches und respektvolles Zusammenleben hat jahrtausendelang die Koexistenz der Religionen am Kailash gekennzeichnet. Der Disput um die Kunst, die von vielen als Religionsersatz gehandelt wird, trägt weltanschauliche Züge und wird in dieser Installation sehr frei geführt. Der Berg kommt zu uns als Speditionsgut, als Geschenk oder Beutegut. Eine monumentale leere Schachtel steht im Mittelpunkt der Installation. Sie ist Kristallisationspunkt, um den herumgehend die eigenen Vorstellungen erfahren und in das Gefäss gefüllt werden können. Sie ist die Mutter aller Schachteln, die sich zu Vorgebirgen arrangieren, einen Wall bilden und damit einen heiligen Bereich stellen. Diese Schachteln mit Gegenständen und Texten gewähren Einblick in die Kailash-Sichtweisen des Buddhismus, der Jain, der brahmanischen Hinduisten und der Bön-Tradition.
Gert Gschwendtner (CH) und Hansjörg Quaderer (FL)
Installation / Ein Projekt des Schichtwechsels /B
Kunstraum Engländerbau / Vaduz
07.11.2002 bis 13.01.2003




Pumpwerk
Die Brunneninstallation Pumpwerk von Gert und Ruth Gschwendtner befindet sich in der Raiffeisenbank Frastanz und steht sinnbildlich für den Kreislauf der Geldwertschöpfung und den bewussten Umgang mit finanziellen Ressourcen. Die Künstler:innen nutzen einen Solewasserbrunnen, dessen stetiger Kreislauf als Denkanstoß und Impulsgeber dient – eine visuelle Metapher für die Dynamik und Verantwortung im Finanzwesen. Das Kunstwerk verbindet Ästhetik mit Reflexion und lädt Betrachter:innen dazu ein, den Wert und Fluss des Geldes aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

