
Gehirnatlanten




Die Darstellung des Gehirns hat Künstler seit jeher fasziniert – das Unsichtbare sichtbar machen. Gert Gschwendtner, bekannt für seine tiefgründige Auseinandersetzung mit der Hirnforschung, bringt dieses Mysterium in seinen Gehirnatlanten zum Ausdruck. Mit einem Spektrum an Farben, Zeichnungen und Schichten erforscht er die komplexen Ansichten des menschlichen Gehirns. Seine Arbeiten laden dazu ein, die verborgenen geistigen Zustände zu erkunden und die Kunst als Brücke zwischen Wissenschaft und Selbstreflexion zu nutzen.

Das Neuronenmuseum
Eine Bilder-Serie aus dem Jahr 2025 mit dem Titel: „Die Poiesis des Denkens“.
Diese Serie reagiert auf die KI-Maschinen, die menschliches Denken imitieren, jedoch nicht selber denken können. Die Imitation trägt Informationen zusammen, kombiniert sie mit einem Zufallsgenerator und bedient eine standardisierte Erwartung. Diese ist aus Statistiken und persönlichen Eingaben errechnet. Da sowohl der Rechenmaschine als auch den Programmkomplexen menschliches Gefühl fehlt, ist die Voraussetzung für menschliches Denken nicht gegeben.
Schon bei I. Kant setzt sich menschliches Denken aus Emotion und Kognition untrennbar zusammen. Keine Maschine verfügt über Emotion, also ist sie auch zu menschlichem Denken nicht befähigt.


Poiesis ist das hervorbringende und planende Verhalten aus einem emotionalen Impuls heraus, die sinnvolle Arbeit, das sinnvolle Tun. „Die Poiesis des Denkens“ ist demzufolge der Teil des Denkens, der zu sinnvoller und befriedigender Tätigkeit befähigt.

Emotion | Cognition | Bedeutung





