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  • Biographie | Gert Gschwendtner

    Meine künstlerischen Allianzen sind für mich eine Plattform, um neue Denkweisen anzustoßen und einen Beitrag zur Demokratie zu leisten. Gert Gschwendtner Gert Gschwendtner: 1949 in Lenggries im Isarwinkel am Eingang zum Karwendel geboren – und kurz darauf auf einem Ameisenhaufen eingeschlafen. Das frühe Wecken führte ihn zu künstlerischen Studien, die ihn nach München, Belgrad, Athen und bis nach Vorderriss an die Isar brachten. Auch Salzburg und Bad Reichenhall wurden zu Stationen auf seinem Weg, bis er schließlich sein Studium in Pädagogik, Philosophie, Kunstgeschichte und Kunsterziehung in München abschloss. Seine künstlerische Reise war nie linear, sondern ein Wandern zwischen Welten. Gschwendtner, der sich selbst als Beobachter des Beobachtens sieht, trug seine Kunst nach Moskau, Kalkutta und an Goethe-Institute, immer im Dialog mit den Orten und Menschen, die ihm begegneten. An den Hochschulen in Innsbruck und Vaduz teilte er sein Wissen als Hochschullehrer. Früh zum Nomaden geworden, bewohnte er viele Welten und kehrte stets zurück in die Natur – in die Zentralalpen zum Gedankenberg. Dort verteilen sich seine Kunstobjekte, Skulpturen und begehbaren Bilder auf 17 Stellen entlang eines Rundwegs, wo die Tannennadeln zu geheimnisvollen Zeichen werden und seine Betrachterfiguren über die Täler wachen. Für Gschwendtner ist Kunst nicht bloßer Wandschmuck. Er distanziert sich von Kitsch. Kunstobjekte sind wie buddhistische Schriftrollen, die nur hervorgeholt werden, wenn sie gebraucht werden. Und gebraucht werden sie: um unsere Wahrnehmung zu schärfen. Denn wer nicht denkt, läuft Gefahr, als Statist im eigenen Leben zu enden – gesteuert von blinden Gewohnheiten und Ideologien. Dabei ist das scharfe, bewusste Denken für ihn keine intellektuelle Kür, sondern Notwendigkeit. Weitere Informationen zu den bewegten Bildern Gert Gschwendtners Kunst fordert uns auf: Schau genau hin, nimm wirklich wahr, bevor euch die Nebelkerzen des Alltags einlullen. Curriculum Vitae

  • Werkzeugkästen | Gert Gschwendtner

    Gert Gschwendtners Werkzeugkoffer sind Installationen, die äußerlich einem Werkzeugkoffer ähneln. Statt Hammer und Zange beinhalten diese Kästen jedoch geistige Werkzeuge, die den Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, aktiv an ihren Gedanken und Ideen zu arbeiten. Werkzeugkästen kleiner Werkzeugkasten Kleiner Werkzeugkasten Grosser Werkzeugkoffer kleiner Werkzeugkasten 1/11 Zu seinem 70. Geburtstag wurde Gert Gschwendtner mit einer besonderen Ausstellung in verschiedenen Handarbeitsbetrieben des Bregenzerwalds geehrt. Diese Aktion spiegelt seine tiefe Verbundenheit mit traditionellem Handwerk wider. Unter dem Motto Handgedacht präsentiert die Ausstellung u.a. nicht alltägliche Werkzeugkästen – Installationen, die äußerlich einem Werkzeugkoffer ähneln. Statt Hammer und Zange beinhalten diese Kästen jedoch geistige Werkzeuge, die den Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, aktiv an ihren Gedanken und Ideen zu arbeiten. < zurück

  • Kontakt | Gert Gschwendtner

    Kontakt Adresse Atelier Gert Gschwendtner Storchenbüel 9475 Sevelen, CH gert@gschwendtner.ch Online

  • Aktionen | Gert Gschwendtner

    Gert Gschwendtners Darbietungen bedienen sich einer Vielfalt von Ausdrucksformen, darunter Theater, Musik, Lesungen und Performancekunst. Im Zentrum steht dabei immer das Live-Erlebnis, das oft durch soziale, politische oder kulturelle Themen bereichert wird. aktionen-menu Aktionen / Auswahl 100 Jahre Zollvertrag "RibelLine" 2023 Tannen:Nadel:weg 2019 – 2020 Gipfelkonferenz Carschenna 2013 Performance Moskau 2 – 1999 Manipur 1998 Performance Pirgi 1996 Performance Moskau 1 – 1995 Grenzweg Heiden 1993 Krankes Heilbad 1992 Grenzweg Kärnten 1991 Gipfelkonferenz 1989 1/8 Am Rhein, auf der Wiese an der Grenze, steht eine unscheinbare Station mit Mais und einer Drohne. Jenseits des Flusses ist eine Datenplattform ein sicherer Landeplatz. Ribel – Mais zum Essen – steigt auf, hoch über das Wasser und verwandelt sich hier in der Cloud zu verknüpften Zahlenreihen. Zollfrei erreicht der Ribel jetzt ein neues Ufer und zeigt sich in seiner erdachten Doppelnatur. Er kehrt zurück ins andere Land und ist kaum mehr Ribel, aber vor allem Wechselgeld. Zum Video > 100 Jahre Zollvertrag "RibelLine" Für das Hochwaldlabor erarbeiteten die Schweizer Künstler Gert Gschwendtner aus Sevelen und René Düsel aus Buchs, sowie die Liechtensteiner Künstlerin Gertrud Kohli aus Ruggell und der Künstler Heinz P. Nitzsche aus Triesen, ein Projekt zum liechtensteinisch-schweizerischen Zollvertrag von 1923. Um der Öffentlichkeit das Kernergebnis der Forschungsarbeit nicht vorzuenthalten, stellte die Arbeitsgemeinschaft RibelLine ihre Arbeit der Öffentlichkeit in konzentrierter Form vor. So fand im September 2023 ein Drohnenflug über den Rhein statt. Die Drohne transportierte das Lebensmittel Mais über die Grenze von der Schweiz nach Liechtenstein, um mit einem Datenträger zurückzukehren. Der in diesem Zusammenhang produzierte Film wurde an zwei Diskussionsabenden vorgeführt: Am 16. November 2023 traf sich das interessierte Publikum im Technopark Vaduz. Hier referierte Flurina Seger (Geschäftsführerin der Stiftung Lebenswertes Liechtenstein) über das globale Thema "Landwirtschaft, Ernährung und Lebensmittel". Die zweite Veranstaltung fand am 23. November im ParkRaum in Sevelen statt. An diesem Abend sprach Kantonsrat und "Ribelpionier" Hans Oppliger über den Rheintaler Mais, genannt Ribel – vom Ursprung und der Namensgebung, über die Weiterzucht bis hin zur Bedeutung für die hiesige Region Schweiz – Liechtenstein. Die historisch aufschlussreiche und sehr informative Film-Dokumentation von Dr. Walter Matt "100 Jahre Zollvertrag Schweiz-Liechtenstein" rundete jeden der beiden Abende ab. < zurück Tannennadelweg Tannennadelweg Tannennadelweg Tannennadelweg 1/5 Tannen:Nadel:Weg Vom 29. November 2019 bis zum 27. November 2020 wurde in fünf Handwerksbetrieben im Bregenzer Wald eine Ausstellung von Gert Gschwendtners Werken gezeigt: Tannen:Nadel:Weg. Dabei war es interessant, neben dem künstlerischen Zugang zu den Werken auch die Nähe zum Handwerk zu erleben, die auf dem Weg von (Ausstellungs-)Ort zu (Ausstellungs-)Ort jeweilige Perspektiven eröffneten. 1. Schauraum der Tischlerei Bereuter / AT-6951 Lingenau 2. Gerola Metalltechnik GmbH / AT-6941 Langenegg 3. Sägewerk Bartenstein / AT-6952 Hittisau 4. Tischlerei Bereuter / AT-6951 Lingenau 5. Schwarzmann, das Fenster / AT-6886 Schoppernau 6. Fetzcolor / AT-6861 Alberschwende < zurück Betrachterausflug eingebettet im Ritualstein Der Ritualstein Betrachterausflug 1/3 Gipfelkonferenz Carschenna Eines Tages besuchen wir vom GedankenBerg aus Carschenna. Oberhalb Thusis an der Gabelung eines sehr alten Saumwegs zum Einen nach Oberhalbstein und der anderen Gabel folgend zum San Bernardino, liegen die Felsritzzeichnungen am Boden. Mit einem Koffer in dem sich eine Betrachterfigur befand stiegen wir hinauf nach Carschenna. Die Betrachterfigur begrüsste ehrerbietig die Zeugen der alten Kultur. Das Kulturtreffen war berührend. < zurück MYGO Zelt MYPU und MYGO MYPU Zelt MYGO Zelt 1/3 Performance Moskau 2 Walpurgisnacht Ein Sprechspiel mit Musik und Bewegung Am 28. April1999 treffen sich Goethe und Puschkin endlich. Sie wohnen in Zelten am Abhang des Blocksbergs als My-Go und My-Pu. Sie selbst als natürliche Personen sind nicht mehr erfahrbar, deshalb sind sie jetzt als Zeltbewohner anwesend hier im Theater der Jugend in Moskau. Zwei grosse Zelte mit Texturen, für Goethe und Puschkin, stehen auf der Bühne. Beide beide haben 1999 Geburtstag, Goethe 250 Jahre und Puschkin 200 Jahre. Mythen sind sie geworden im Historienmantel. Vor jedem Zelt steht ein Musiker und antwortet auf die Fragen von Gert Gschwendtner, Lew Rubinstein und Dimitri Prigow. Sergeij Letow antwortet für My-pu mit dem Bassaxophon und Alexeij Tscherkassow mit dem Schlagzeug für My-go. Die drei schwarze Rabenmenschen stellen Fragen in russischer und deutscher Sprache an My-Go und My-Pu. Zwei Tänzerinnen des Bolschoytheaters bringen die musikalischen Antworten balettartig zur Rampe und zu den Zuschauern. Die vielen Fragen an die zwei Mythen steigern sich zu drängenden gesellschaftlichen Fragen und finden ihre Ergänzung in der Musik und der Sprache des Gestus. < zurück Territorium Manipur Eine Kunst des Friedens Territorium Manipur Territorium Manipur 1/4 Manipur 1998 Eine Kultur des Friedens Anlässlich des Treffens von Kulturbeauftragten mehrerer Länder wurde ein Zusatzartikel im Menschenrechtskatalog der Vereinten Nationen formuliert: Eine Kultur des Friedens. Als Chairman war ich direkt in den Vorgang involviert, der Artikel findet sich heute in der Charta der Menschenrechte. Unglücklicherweise bestand gerade zu dieser Zeit eine schwere bürgerkriegsartige Auseinandersetzung in Manipur. Als Kunstschaffender und Mitglied eines Komitees der Vereinten Nationen fühlte ich mich aufgefordert, meinen künstlerischen Beitrag zu geben. Ich versperrte nach der Abschlusskundgebung den Ausgang des Tagungsgebäudes mit einem grossen Tuch am Boden, das als geistiges Territorium bemalt war. Der Gouverneur von Manipur wurde von mir eingeladen, in das nicht hoheitliche Gebiet der Kunst zu kommen. Er tat das nach längerem Zögern unter dem Beisein der Presse und der Medien. Hier nun auf neutralem Boden schlug ich ihm vor, den Vertreter der Aufständischen zu empfangen, bei der Zusicherung freien Geleits. In einer mühevollen Stille, die nur einige Male mit Ermunterungen von mir unterbrochen wurde, entschloss sich der Gouverneur zuzustimmen. Nach noch längerer völliger Stille kam der zweite Gesprächspartner und wir begrüßten uns höflich. Die Spannung löste sich etwas und alle Anwesenden warteten jetzt. Die beiden Gesprächspartner vereinbarten im Namen einer Kunst des Friedens weiterführende Gespräche und einen Waffenstillstand. Applaus wie bei einer Kunstaktion löste alle Atemlosigkeiten. Gert Gschwendtner < zurück Sergeij Ruth und Sergeij Lied 2 Sergeij 1/8 Performance Moskau 1 Vor 80 Jahren endete der grosse Krieg, den deutsche Menschen in die Welt getragen haben. Fünf Jahre wüteten sie in der Sowjetunion und verursachten unendliches Leid. 1995 beauftragte die Bundesrepublik Deutschland Gert Gschwendtner in Moskau in Erinnerung an das Ende dieses Krieges einen Kunstbeitrag zu zeigen. Der Beitrag war die Installation KRIEG IST KEIN NATURPRODUKT, KRIEG IST ABSICHT Die Installation umfasste 100 Betrachterfiguren, die das Goethe-Institut bevölkerten. Sie sahen gleichzeitig aus wie etwas fremde Grabkreuze auf Kriegerfriedhöfen und wie Heutrockengestelle, allerdings personalisiert mit Köpfen. Landwirtschaftliches Gerät im Arbeiter und Bauernstaat mutiert jäh zum Todesmal.An den Wänden des Kulturhauses warfen die Betrachterfiguren Schatten und diese wurden beschriftet von besuchenden Betrachtern. Die Besuchenden hinterliessen ihre Schatten mit Kommentaren an den Wänden. Zu Beginn des Kunstbeitrages interpretierten Sergeij Letov, Ruth Gschwendtner und Gert Gschwendtner musikalisch Texturen der Betrachterfiguren. < zurück Pirgi Pirgi Pirgi Pirgi 1/7 Performance Pirgi Die Seefahrerinsel Chios beherbergt die Kleinstadt Pirgi und viele dramatische Erinnerungen. Ein Studienaufenthalt brachte Gert Gschwendtner nach Pirgi, lange vor den Fliehenden aus Unrechtsstaaten. Unbegreiflich, aber er bereiste mit dem hölzernen Skelett eines Bootes die Stadt Pirgi. Jene Stadt aus der Christoforos Columbus gekommen sein soll. Beide mal ist Ethik sehr fragil unterwegs. < zurück Unterwegs Der Weg Ansicht Unterwegs 1/7 Grenzweg Heiden Der GRENZ-WEG ist nicht zum Selbstzweck oder als reine Kunst-Performance gemacht. Er möchte sich vielmehr in den Dienst einer Sache stellen, eine Projektes, das Menschen zugute kommt, die unter Krieg zu leiden hatten, deren Land besetzt, deren Kultur weitgehend zerstört wurde. Die Rede ist vom tibetischen Volk und seiner zutiefst gewaltlosen Kultur und Tradition. < zurück krankes Heilbad im Heilbad Kunstpartisan krankes Heilbad 1/5 Krankes Heilbad Ein Ausflug der Wahrnehmung führte hinauf ans Ende des Onsernonetals bis zum Grenzbach zu Italien. Hier auf der italienischen Seite stehen die Ruinen des kranken Heilbades. Im vorletzten Jahrhundert kamen die Gichtkranken und Blutarmen und suchten Heilung. Im letzten Jahrhundert kamen Unterdrückte und tödlich Gefährdete und suchten Hilfe, auf der anderen Seite des Baches. Die erhofften Erlösungen blieben meistens aus, vielleicht weil der Zielort selber krank war. < zurück Betrachter vor dem Aufstieg Betrachter – das Leid zeigend zurückkehrende Betrachter Betrachter vor dem Aufstieg 1/5 Grenzweg Kärnten In den grausamen Hitlerzeiten bauten einige Kärntner Slowenen im Berg oberhalb Globasnitz ein Versteck für Kranke und Kinder und Frauen. Diesem Versteck auf einer Alm widmeten wir eine ehrende Wallfahrt. Auf dem steilen verwunschenen Weg grüssten uns Betrachterfiguren mit ihrer dunklen Seite und spendeten Worte zum alten Unheil. An der Hütte vergoldete Gert Gschwendtner den Schatten einer unbekannten Betrachterin und bis tief in die Nacht reichte die Erinnerung an das bedrohte Rifugium. Die bedächtige Rückkehr führte an den hellen Rücken der Betrachterfiguren vorbei ins Tal. Diese zeigten uns mit ihrem Blick aus dem Leid hinaus zage Hoffnungen. < zurück Landschaftszelt Zelt in der Landschaft Eine stumme Rede Landschaftszelt 1/11 Gipfelkonferenz im kalten Herz Europas Wir stiegen ein in einen nebligen, dunkelwolkigen Abend, in Richtung Äbigrat, oberhalb von Stürvis – ein verlassenes ehemaliges Walser Dorf i n den Schweizer Bergen, im Dreiländereck Österreich, Liechtenstein und Schweiz, auf 1.700 Metern Höhe. Hier, auf dem Bergsattel haben wir ein bewohnbares Bild errichtet und davor Betrachterfiguren in Konferenzhaltung gebracht, die eine stumme Rede an das steinerne Alpenherz Europas hielten, an das steinerne Gemütsherz Europas, an das steinerne Kommerzherz von Europa an Ort und Stelle: Das Behindern der Destruktion ist die Vorstufe für konstruktives kompostmodernes Handeln. Vom Berg bis Buxtehude reisen nun die Schatten und ihre Betrachter bringen die vollen Gipfelbücher mit. Weiter rezitieren sie die stumme Rede . < zurück

  • Aktuell | Gert Gschwendtner

    Entdecken Sie hier die neuesten Werke, aktuelle Veranstaltungen und Ausstellungen. Tauchen Sie ein in die Kunst von Gert Gschwendter, die neue Wege aufzeigt und zum Nachdenken anregt. Halten Sie inne, lassen Sie sich inspirieren und hinterfragen Sie kritisch Ihre eigenen Gedanken. Ob Installationen, Vorträge oder Workshops - jede Begegnung ist eine Einladung, Teil dieses Dialogs zu werden. Aktuelle Arbeiten und Veranstaltungen Entdecken Sie hier die neuesten Werke, aktuelle Veranstaltungen und Ausstellungen. Tauchen Sie ein in eine Kunst, die neue Wege aufzeigt und zum Nachdenken anregt. Halten Sie inne, lassen Sie sich inspirieren und hinterfragen Sie kritisch Ihre eigenen Gedanken. Ob Installationen, Vorträge oder Workshops - jede Begegnung ist eine Einladung, Teil dieses Dialogs zu werden. MITTWOCH, 10.09.25 Anmeldung + Programm: steinegerta.li EINLADUNG ZUR FÜHRUNG über den GedankenBerg Am Mittwoch, 10. September 2025, um 17:30 Uhr lädt das Bildungshaus Steinegerta zu einer besonderen Führung über den GedankenBerg mit dem Künstler Gert Gschwendtner ein. Im Rahmen dieser Veranstaltung gibt Gschwendtner eine inspirierende Einführung in die künstlerisch-philosophische Konzeption seines Werks, das sich mit Themen wie Wahrnehmung, Utopie und der Rolle des Betrachters auseinandersetzt. Im Anschluss laden wir zu gemeinsamen Reflexionen und Gesprächen über Natur, Bewusstsein und Verantwortung im Spiegel der Kunst Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher. (Kosten: CHF 25.- pro Person) 15.09. bis 14.11.25 LIECHTENSTEIN ALS GASTLAND an der L’ANDART25 – 6. Biennale in Andorra Vom 15. September bis 14. November 2025 findet in Andorra die L’ANDART25 statt – ein bedeutendes Ereignis für die zeitgenössische Kunst und eine Plattform für den kulturellen Austausch zwischen Andorra und Liechtenstein. Für Liechtenstein ist neben anderen Künstler:innen auch das Hochwaldlabor mit der Installation REFLEKTORIUM vertreten, geschaffen von den Künstlern Heinz P. Nitzsche aus Liechtenstein und Gert Gschwendtner aus der Schweiz. Die begehbare Skulptur mit einer Fläche von rund 28 m2; und einer Höhe von zwei Metern lädt zur Reflexion ein. Sie eröffnet einen Raum für persönliche Gedanken und Dialoge über kulturellen Wandel und gesellschaftliche Entwicklungen. SAMSTAG, 10.10.25 Wir treffen uns ab 11:00 Uhr auf dem Storchenbüel in Sevelen. DAS JUBILÄUM 10 Jahre GedankenBerg Samstag, 11. Oktober 2025 Der GedankenBerg ist ein „Inselberg“ – ein Hügel im Dorf, eine Insel im Verkehr und ein Ort der Kunst. Auf seinen Fußwegen führen 18 Stationen als Meditationsweg von einer Überlegung zur nächsten. Der GedankenBerg ist ein begehbares Kunstwerk, ein Ort des Innehaltens und der feinen Erfahrungen, ein Platz der Ruhe und der Einsichten. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist es wichtig, Abstand vom Alltag zu gewinnen, Kraft zu schöpfen und neue Energie zu tanken. In den vergangenen zehn Jahren haben unzählige Besucherinnen und Besucher – einzeln oder in Gruppen – den Kunstpark erkundet. Viele von ihnen haben uns wissen lassen, wie gerne und bewusst sie über den GedankenBerg gegangen sind. Das ist für uns ein wunderbarer Grund zum Feiern! Deshalb laden wir Euch herzlich ein, das 10-jährige Jubiläum mit uns zu feiern: Am Samstag, 11. Oktober, ab 11:00 Uhr auf dem Storchenbüel. Im Rahmen der Feierlichkeiten wird zudem die Ausstellung „Der nicht geworfene Stein“ eröffnet ( weitere Informationen siehe unten). SAMSTAG, 11.10.25 Diese Installation wird erstmalig auf dem GedankenBerg in Sevelen gezeigt. Der Eintritt ist frei. AUSSTELLUNG Der nicht geworfene Stein Eröffnung am Samstag, 11. Oktober 2025 Die Installation „Der nicht geworfenen Stein“ ist eine sehr zeitgerechte Friedensinitiative und steht für einen reflektierten Umgang mit Konflikten und Entscheidungen. Das Werk fordert dazu auf, innezuhalten und über die Konsequenzen des eigenen Handelns nachzudenken. Das Nichtwerfen eines Steins mag unscheinbar erscheinen, doch es trägt zur Stärkung von Dialog, Reflexion, Menschlichkeit, Würde und einer konstruktiven Haltung bei. Im Gegensatz dazu steht das Steinwerfen als eine Handlung mit potenziell schädlichen Auswirkungen, die von Unachtsamkeit, Konkurrenzdenken oder aggressiven Absichten geprägt sein kann. Die Installation macht aufmerksam auf unterschiedliche Arten des Steinwerfens – von harmlosen Spielen bis hin zu zerstörerischen oder gewaltsamen Akten – und stellt deren Wirkung kritisch dar. Letztlich wird der nicht geworfene Stein als ein Monument für Humanismus und aktive Friedfertigkeit verstanden. MITTWOCH, 15.10.25 Anmeldung unter: steinegerta.li GESPRÄCH zu Menschenrechten und Kunst Am Mittwoch, 15. Oktober 2025, um 17.30 Uhr lädt das Bildungshaus Steinegerta in Schaan zu einem Gespräch mit dem Künstler Gert Gschwendtner und Barbara Jehle, Studienleiterin für Kultur und Gesellschaft, ein. Gemeinsam sprechen sie über die Rolle der Kunst im Kontext der Menschenrechte – ein aktuelles und gesellschaftlich relevantes Thema. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher. SONNTAG, 30.11.25 Beginn: 16:00 Uhr in der Eingangshalle des Pflege- und Betreuungszentrums Büelriet in Sevelen. Gert Gschwendtner stellt seine Werke persönlich vor. Ein geselliger Apéro rundet das Programm ab. Der Eintritt ist frei. ERÖFFNUNG DES 3. TEILS DER AUSSTELLUNG: Die Gedanken des Kunstparks im Betreuungszentrum Büelriet am Sonntag, 30. November 2025 In den Jahren 2023 und 2024 wurden die ersten acht Werke der insgesamt 17-teiligen Ausstellungsreihe präsentiert. Nachdem im vergangenen Jahr die ersten vier „Tore“ in die oberen Stockwerke des Gebäudes verlegt wurden, finden dort nun auch die vier Motive der „Betrachterfiguren“ ihren festen Platz. Anlässlich der Vernissage am 1. Adventssonntag werden im Eingangsbereich des Hauses Büelriet vier weitere grossformatige Werke (je 120 x 200 cm) aus der Reihe präsentiert. Diese Bilder bleiben dort ein Jahr lang ausgestellt, bevor sie Ende 2026 Platz für die abschliessenden Motive der Serie machen, welche das Gesamtwerk vervollständigen. Die von Gert Gschwendtner künstlerisch gestalteten, beschrifteten Fotografien bringen die Kunst des GedankenBergs direkt ins Haus Büelriet – und damit jenen Kunstpark, den viele Bewohner*innen sonst nur aus der Ferne oder vom Fenster aus betrachten können, in ihren unmittelbaren Lebensraum.

  • Aktionen Inhalt | Gert Gschwendtner

    Im Laufe seiner Karriere hat Gschwendtner mehr als 30 Performances durchgeführt, die unmittelbar in den Alltag der Menschen eingreifen und diese zur Reflexion über Denkstrukturen anregen. Aktionen – Übersicht: Im Laufe seiner Karriere hat Gschwendtner mehr als 30 Performances durchgeführt, die unmittelbar in den Alltag der Menschen eingreifen und diese zur Reflexion über Denkstrukturen anregen. Seine Darbietungen bedienen sich einer Vielfalt von Ausdrucksformen, darunter Theater, Musik, Lesungen und Performancekunst. Im Zentrum steht dabei immer das Live-Erlebnis, das oft durch soziale, politische oder kulturelle Themen bereichert wird. Diese Performances sind nicht nur Ausdrucksform seiner künstlerischen Vision, sondern auch eng mit dem jeweiligen Aufführungsort verbunden, was sie besonders authentisch macht. Aufgrund der vergänglichen Natur seiner Kunst, ein Leitprinzip der Fluxus-Bewegung, sind Dokumentationen dieser Momente selten, was jede Performance zu einem einzigartigen Ereignis macht. RibelLine Performance Moskau 2 Performance Pirgi Gipfelkonferenz im kalten Herz Tannen:Nadel:Weg Manipur Grenzweg Heiden Krankes Heilbad Gipfelkonferenz Carschenna Performance Moskau 1 Grenzweg Kärnten < zurück

  • Tannennadeln | Gert Gschwendtner

    Bei dem Motiv der Tannennadeln treffen persönliche Geschichte und künstlerischer Ausdruck aufeinander. Gert Gschwendtner nutzt dieses Motiv, um tiefgreifende emotionale und geistige Zustände zu erkunden. Tannennadeln Zufall Weltkugel Ausgrabung Zufall 1/8 Bei dem Motiv der Tannennadeln treffen persönliche Geschichte und künstlerischer Ausdruck aufeinander. Geprägt durch ein prägendes Kindheitserlebnis, bei dem eine Tannennadel ein Jahr lang unter seiner Kopfhaut verblieb, nutzt der Gschwendtner dieses Motiv, um tiefgreifende emotionale und geistige Zustände zu erkunden. Diese Tannennadeln, oft in ihrer natürlichen Größe dargestellt und zu einem abstrakten Gesamtmuster verdichtet, laden den Betrachter ein, als Teil eines imaginären Dialogs die eigenen Gedanken zu reflektieren. > zum Video < zurück

  • Bewegte Bilder | Gert Gschwendtner

    1/9 Bewegte Bilder Werkzeugkoffer Ein Film von Sebastian Frommelt Gert Gschwendtner, Künstler und Philosoph, hat mit seinem „Werkzeugkoffer" ein Kunstobjekt geschaffen, das als Lebens- und Denkhilfe dienen soll. Der Koffer beinhaltet Werkzeuge, Objekte, Karten und Atlanten, die dem Menschen auf dem Weg durch sein Leben Hilfestellungen bieten sollen. Der Künstler präsentiert in diesem Video den Werkzeugkoffer gleich selbst. Ein Projekt des Hochwaldlabors. Produktion, Regie & Schnitt: Sebastian Frommelt 100 Jahre Zollvertrag "RibelLine" Ein Film der Künstlergruppe RibelLine: Gert Gschwendtner, Heinz P. Nitzsche, Gertrud Kohli und René Düsel Aquarello Von Gert Gschwendtner

  • Datenschutz | Gert Gschwendtner

    Datenschutz Grundlegendes Die vorliegende Datenschutzerklärung soll die Nutzer dieser Website über die Art, den Umfang und den Zweck der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten durch den Websitebetreiber informieren. Der Websitebetreiber verpflichtet sich, Ihre Privatsphäre zu schützen und behandelt Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Vorschriften. Diese Datenschutzerklärung gehört zur Website www.gedankenberg.ch. Durch die Nutzung dieser Website willigen Sie in die hier beschriebenen Verfahrensweisen ein. Zugriffsdaten Der Websitebetreiber verwendet Personendaten im Zusammenhang mit der Benützung der Webseite zur Verbesserung der Webseite und für statistische Zwecke. Folgende Daten werden protokolliert und auf einem eigenen Server vorübergehend gespeichert: Besuchte Website • Uhrzeit zum Zeitpunkt des Zugriffes • Menge der gesendeten Daten in Byte • Quelle/Verweis, wie Sie auf die Seite gelangt sind • Verwendeter Browser • Verwendetes Betriebssystem • Verwendete IP-Adresse Durch die Anonymisierung der Daten sind Rückschlüsse auf Ihre Person nicht möglich. Lediglich die IP-Adresse, lässt einen Rückschluss auf das Land zu, in welchem sich der Nutzer befindet. Die Website verwendet keine Cookies. (Bei Cookies handelt es sich um kleine Dateien, welche auf Ihrem Endgerät gespeichert werden. Ihr Browser kann auf solche Dateien zugreifen.) Rechte des Nutzers Sie haben als Nutzer das Recht, auf Antrag eine kostenlose Auskunft darüber zu erhalten, welche personenbezogenen Daten über Sie gespeichert wurden. Sie haben ausserdem das Recht auf Berichtigung falscher Daten und auf die Verarbeitungseinschränkung oder Löschung Ihrer personenbezogenen Daten. Sollten Sie annehmen, dass Ihre Daten unrechtmässig verarbeitet wurden, können Sie eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einreichen. Löschung von Daten Sofern Ihr Wunsch nicht einer gesetzlichen Pflicht zur Aufbewahrung von Daten widerspricht, haben Sie ein Anrecht auf Löschung Ihrer Daten. Von uns gespeicherte Daten werden, sollten sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr vonnöten sein und es keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen geben, gelöscht. Falls eine Löschung nicht durchgeführt werden kann, da die Daten für zulässige gesetzliche Zwecke erforderlich sind, erfolgt eine Einschränkung der Datenverarbeitung. In diesem Fall werden die Daten gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Widerspruchsrecht Nutzer dieser Website können von ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen und der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten zu jeder Zeit widersprechen. Wenn Sie eine Berichtigung, Sperrung, Löschung oder Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten personenbezogenen Daten wünschen oder Fragen bzgl. der Erhebung, Verarbeitung oder Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten haben oder erteilte Einwilligungen widerrufen möchten, wenden Sie sich bitte über E-Mail gert@gschwendtner.ch an den Websitebetreiber.

  • Atelier | Gert-Gschwendtner

    Wer das Wort Kunst hört, denkt vielleicht an ein gerahmtes Bild an der Wand oder eine Skulptur. Doch Kunst ist weit mehr als bloße Dekoration. Kunst ist ein lebendiges Zwiegespräch, das all jenen offensteht, die dazu bereit sind. Auf der Reise zum Verstehen Wer das Wort Kunst hört, denkt vielleicht an ein gerahmtes Bild an der Wand oder eine Skulptur. Doch Kunst ist weit mehr als bloße Dekoration. Kunst ist ein lebendiges Zwiegespräch, das all jenen offensteht, die dazu bereit sind. Seit Jahrzehnten unterstütze ich mit meinen Kunstobjekten, Humanismus und Menschenrechte und entlarve jene, die die Grundsätze der Demokratie und Humanität mit Füßen treten. Klingt das hochtrabend? Lassen Sie es mich erklären. In Manipur spannte ich einen Teppich auf, um einen neutralen Boden für zwei verfeindete Parteien zu schaffen. Als sie diesen kleinen Flecken betraten, entstand die Möglichkeit, in einem neuen Kontext zu sprechen. Letztendlich führte dies zu einem Friedensabkommen – fernab von genialer Pinselführung und komplexer Bildkomposition. Kunst ist nützlich und soll Ihnen einen konkreten Mehrwert bieten. Sie hilft, Probleme zu lösen, neue Wege zu finden, Gedanken schweifen zu lassen oder sich kritisch zu hinterfragen. Kunst ermöglicht es, komplexe Ideen aufzuschlüsseln und visuell darzustellen. Doch ein Gespräch erfordert immer zwei. Ich werde Ihnen nur ein paar Vorschläge machen, die Sie mit Ihren Gedanken weiterführen.

  • Bücher & Druckwerke | Gert Gschwendtner

    Bücher & Druckwerke Wandzeitung Würde Hirnbotanik D A C A P O – Schatulle geschlossen Wandzeitung Würde 1/28 Gert Gschwendtner verwandelt Gedanken in Schriftrollen und faltbare Leporellos, die sich entfalten und neu ordnen lassen. Seine Druckwerke machen Strukturen und Ebenen sichtbar, schaffen eine greifbare Chronologie und eröffnen neue Perspektiven auf Wirklichkeit. Sprache steht im Zentrum seiner Kunst – als Trägerin von Kultur und Spiegel des Denkens. In seiner Auseinandersetzung mit Neurophilosophie erforscht er das Wechselspiel zwischen Sprache und Bewusstsein, das unsere Wahrnehmung, Gefühle und Gedanken formt. < zurück Bücher von Gert Gschwendtner finden Sie hier im Online-Shop.

  • Begreifbares Inhalt | Gert Gschwendtner

    Begreifbares – Übersicht: Es gibt Kunstobjekte, die – ähnlich wie Handschmeichler – stets griffbereit sind. Egal, wo man sich befindet, lassen sich diese mobilen, geistigen Werkzeuge in kleinen oder großen Taschen mitführen. So sind sie jederzeit verfügbar und geben Impulse, die sich direkt auf den jeweiligen Moment beziehen. Damit wird der alte Anspruch, Kunst in den Alltag hereinzubringen bequem umgesetzt werden. Wie ein Taschenmesser ist das Kunstobjekt immer zur Hand und kann als Inspirationsquelle oder Entscheidungshilfe dienen. Taschenhimmel Brillen Hirnbürsten < zurück

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